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Namibia ist sehr dünn besiedelt: ca. 2,3 Einwohner pro qkm (zum Vgl.: in Deutschland sind es ca. 230). Die Bevölkerung konzentriert sich auf wenige Städte sowie auf den fruchtbaren Norden des Landes. Im Süden des Landes leben etwa 7 % der Einwohner. Die Namib-Wüste und der Westen sind nahezu menschenleer.
In Namibia sind verschiedene ethnische Gruppen ansässig: San, Damara, Ovambo, Kavango, Herero, Himba, Nama, Caprivianer, Baster, Weiße: darunter ca. 22.000 Deutsche. Mit der Unabhängigkeit 1990 wurde Englisch als alleinige Amtssprache festgelegt. Die Regierung hat jedoch alle anderen im Land gesprochenen Sprachen anerkannt und fördert diese als kulturelles Erbe. Projektbesuche ermöglichen u. a. den Kontakt mit verschiedenen Völkergruppen: Die Ombili Stiftung sowie Na‘ankuse unterstützen die Buschleute; Ausflüge nach Opuwo ermöglichen einen Besuch im Himba-Dorf; Hereros begegnet man vor allem in der Region um den Waterberg und Okahandja.
Die Kavango aus dem Norden Namibias sind hervorragende Schnitzer und bieten ihre Kunstgegenstände zum Verkauf an.
Vor allem in Swakopmund und Windhoek findet man altdeutsche Lebensart unter afrikanischer Sonne.