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Die Landschaften in Namibia – ein Schauspiel der Natur und voller Kontraste.
Im Wesentlichen wird Namibia durch 2 Wüsten geprägt: die NAMIB im Westen und die KALAHARI im Osten. Vor allem in den frühen Morgenstunden und bei Sonnenuntergang bieten sich stimmungsvolle Bilder, Licht- und Schattenspiele in der Sossusvlei oder auf der versteinerten Düne. Zwischen den beiden Wüsten liegt das Binnenhochland; auf dem Windhoek, die Hauptstadt, angesiedelt ist. Die höchste Erhebung ist der Königstein im Brandbergmassiv in der Region Erongo. Die Erongo Berge sind bekannt für die vielen Felszeichnungen der Buschleute. Die Felsgravuren von Twyfelfontein wurden von der Unesco als Weltkulturerbe vorgeschlagen.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Namibia sind der Versteinerte Wald, die Felsformation Vingerklip nahe den Ugab-Terassen sowie der Hoba-Meteorit. Hauptanziehungspunkt für die Besucher ist der Etosha Nationalpark, wo vor allem in der Trockenzeit große Tierherden zu den Wasserlöcher ziehen. Ein einmaliges Erlebnis, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten.
Im Süden des Landes liegt der zweitgrößte Canyon der Welt, der Fish River Canyon: Bizarre Fels- und Schluchtformationen, nicht weit davon der Köcherbaumwald, vor allem im Abendlicht ein fantastisches Naturschauspiel. Auf dem Weg nach Lüderitz liegt die vom Wüstensand verwehte „Geisterstadt“ Kolmanskoppe.
Die Vegetation in Namibia ändert sich mit entsprechendem Niederschlag; am meisten Regen fällt im Norden und Nord-Osten des Landes (Ovambo Land und Caprivi Streifen) und nimmt Richtung Südwesten zunehmends ab.